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	<title>Kochen Mit Liebe &#187; Sauerteig</title>
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	<description>it&#039;s about cooking...</description>
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		<title>Ein nicht ganz so einfaches Sonnenblumenkernbrot</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 19:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thally</dc:creator>
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		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Roggen]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerteig]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ja ja, der Umzug. Der letzte Umzug hat so einiges verändert. Nicht nur dass wir uns dadurch mehr Komfort gegönnt haben, so haben wir uns eindeutig mehr Leichtigkeit in der Küche erhofft. Aber ein guter Backofen und ein Induktionsherd ersetzen nicht die menschliche Kreativität. Obendrein vergeht die Zeit seither wie im Flug. Da schlagen zwei Interessen gegeneinander, die für Hobbyköche gegensätzlicher nicht sein können; Auf der einen Seite ist da der Anspruch nach &#8220;anspruchsvolleren&#8221; kochen und auf der anderen Seite der Zeitmangel. Da kam uns das <a href="http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2010/03/sonnenblumenkernbrot-mit-roggensauerteig-reloaded.html">Rezept von Petra zum Sonnenblumenkernbrot</a> eigentlich gar nicht gelegen. Aber unser Sauerteig muss gefüttert und geführt werden, damit er nicht verdirbt und obendrein verbacken werden, damit er seinen Zweck erfüllt und die Mühe des Großziehens nicht umsonst war.</em></p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_9.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_9" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_9" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1345" /><br />
<span id="more-1294"></span><br />
Und damit im Kreativitätsloch die gute Nikon nicht verrostet, haben wir die ganze Prozedur von Sauerteig anfüttern, über Brühstück und Stückgare mal ordentlich in schicken Fotos dokumentiert. Wir haben immer gerne ein Paar Vergleichsbilder zu den einzelnen Schritten, um die Zwischenergebnisse zu vergleichen. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von euch auch.</p>
<p>Bevor wir jedoch loslegen, noch ein, zwei oder drei Hinweise zum Rezept:</p>
<ul>
<li>Wer für den Sauerteig noch kein Anstellgut hat, der kann sich den <a href="http://www.kochen-mit-liebe.de/rezepte/sauerteig">Sauerteig selbst heranzüchten</a>. Nicht vergessen, von diesem Teig etwas für die nächste Führung abzunehmen <em>(ca. 20 Gramm)</em></li>
<li>Roggenschrot ist gemahlenes Roggen. Also einfach in den nächsten Bioladen oder ins Reformhaus und dort Roggen in dem gewünschten Mahlgrad mahlen lassen.</li>
<li>Brote aus Sauerteig haben gerade für den Anfänger eine Eigenschaft, die nicht leicht Handhabbar ist; Der Teig bei diesen Broten neigt dazu schnell zu verlaufen. D.h. man bekommt unter Umständen eher ein Fladenbrot. Daher empfiehlt sich entweder ein Gärkorb oder eine Brotbackform.</li>
<li>Wir haben entgegen dem Originalrezept auf die Hefe komplett verzichtet und dafür etwas mehr Anstellgut genommen. In der Hoffnung, dass sich dadurch die Hefepilze im Sauerteig stärker ausbilden.</li>
</ul>
<p>Alles klar? Dann los&#8230;</p>
<div class="zutaten"><strong>Zutaten</strong><br />
<em>für 1 großen Brotlaib</em></p>
<ul>
<li>
<h4>Sauerteig</h4>
<ul>
<li>200 Gramm Roggenvollkornmehl</li>
<li>160 Gramm lauwarmes Wasser</li>
<li>20 Gramm Sauerteig-Anstellgut</li>
</ul>
</li>
<li>
<h4>Brühstück</h4>
<ul>
<li>165 Gramm Roggenschrot (Mahlgrad mittel)</li>
<li>165 Gramm kochendes Wasser</li>
</ul>
</li>
<li>
<h4>Endgültiger Teig</h4>
<ul>
<li>360 Gramm Sauerteig </li>
<li>330 Gramm Brühstück</li>
<li>635 Gramm Weizenmehl (Typ 550)</li>
<li>475 Gramm lauwarmes Wasser</li>
<li>200 Gramm geröstete Sonnenblumenkerne</li>
<li>10 Gramm Salz</li>
<li>1 EL Backmalz</li>
</ul>
</li>
</ul>
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<p><span class="number">1</span> <strong>Sauerteig</strong>: Alle Zutaten miteinander vermischen. Die Konsistenz errinnert eher an Mörtel als an eine Teigzutat, aber nachdem der Sauerteig ca. 20 Stunden an einem warmen Ort (20 &#8211; 24 Grad) Zeit hatte, sich zu vermehren, sieht der Teig ganz anders aus; Er ist aufgegangen, durchzogen mit kleinen Löchern und duftet angenehm &#8211; etwas säuerlich sollte er riechen. Wenn die Oberfläche leicht angetrocknet ist, ist dass wohl nicht weiter schlimm.</p>
<p><span class="number">2</span> <strong>Brühstück</strong>: Dient &#8220;nur&#8221; dazu, dass das Schrot später nicht zuviel Wasser aus dem Teig aufsaugt und dazu führt, dass das Brot bröselig aus dem Ofen kommt. Also das kochende Wasser auf das Schrot gießen und ebenso lange wie den Sauerteig stehen lassen.</p>
<p><span class="number">3</span> Es ist <strong>Backtag</strong>: Bevor wir den Teig zubereiten, widmen wir uns noch kurz den Sonnenblumenkernen. Petra empfiehlt hier, diese auf ein Backblech bei 175 Grad im Ofen für 10 Minuten zu rösten. Klappt gut, duftet schön, kann weiterempfohlen werden. </p>
<p><span class="number">4</span> Aber nun zum <strong>Teig</strong>: In einer großen Schlüssel ALLE Zutaten miteinander verkneten. Im Rezept von Petra wird insgesamt 12 Minuten geknetet. Dabei haben wir jedoch die ersten 6 Minuten auf Stufe 3 und die restlichen auf Stufe 3 geknetet. Anschließend sollte der Teig zugedeckt ca. eine Stunde lang ruhen.</p>
<p><span class="number">5</span> Nun kommt der Teil, den jeder gestalten kann wie er gerade kann oder mag. Entweder man formt 2 Laibe Brot, oder man teilt den Teig und legt ihn ein ein Gärkorb oder man legt ihn komplett in eine große Backform. Für letzteres haben wir uns entschieden. Welchen Weg ihr auch wählt, aber danach sollte der Teig nochmal ca. eine Stunde lang gehen. Dabei wird er nochmal ordentlich aufgehen.</p>
<p><span class="number">6</span> Und in den Ofen damit! Die ersten 15 Minuten bei 240 Grad und die restlichen 30 Minuten bei 220 Grad. Wer ohne Form backt sollte den Ofen einigermaßen gut schwaden &#8211; das heißt mit Wasser besprühen.</p>
<p>Das Ergebnis sollte jeden Hobbybäcker-Lehrling schwärmen lassen. Die Kruste sieht wunderbar aus und die Krumme ist wie gemalt. Der Geschmack nicht zu übertreffen. Da weiß man, das die Mühe sich gelohnt hat. An dieser Stelle ein &#8220;dickes Danke&#8221; an Petra für dieses tolle Brot; <strong>Danke</strong>!</p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_1.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_1" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_1" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1337" /><br />
Der Sauerteig ist während der Führung schön aufgegangen und wieder zusammengefallen. Man erkennt deutlich die vielen kleinen &#8220;Löcher&#8221;. Außerdem durchzieht er den Raum mit einem angenehmen Duft.</p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_2.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_2" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_2" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1338" /><br />
Das was ein Brühstück sein soll, errinnert eher an eine feste Pampe. Das Schrot hat das ganze Wasser aufgezogen, was wichtig für das spätere Ergebnis ist.</p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_3.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_3" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_3" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1339" /><br />
Roggenschrot sieht im Übrigen so aus. Nachdem es gemahlen wurde soll/kann es noch ca. 24 Stunden in Ruhe gelassen werden.</p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_4.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_4" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_4" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1340" /><br />
Geröstete Sonnenblumenkerne frisch aus dem Ofen!</p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_5.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_5" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_5" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1341" /><br />
Der Teig nachdem er ca. 12 Minuten geknetet wurde. Er ist schon etwas klebrig und&#8230;</p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_6.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_6" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_6" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1342" /><br />
&#8230;geht während der einstündigen Stockgare gut auf.</p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_7.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_7" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_7" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1343" /><br />
Die Stückgare&#8230; </p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sonnenblumenkernbrot_20100314_8.jpg" alt="sonnenblumenkernbrot_20100314_8" title="sonnenblumenkernbrot_20100314_8" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1344" /><br />
&#8230;läßt den Teig noch weiter aufgehen.</p>


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		<title>Sauerteig</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 11:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thally</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezepte]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Umzug will irgendwie nichts mehr so recht gelingen. Dabei haben wir richtig &#8220;bock&#8221; auf kochen&#8230; der neue Herd lädt ja schon regelrecht zum kochen ein, aber es ist nur &#8220;einfache&#8221; Küche, die wir hier schon zur Genüge und ausführlich dargeboten haben. Aus purer Verzweiflung züchten wir gerade zwei Sauerteigkulturen. So hart das auch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach dem Umzug will irgendwie nichts mehr so recht gelingen. Dabei haben wir richtig &#8220;bock&#8221; auf kochen&#8230; der neue Herd lädt ja schon regelrecht zum kochen ein, aber es ist nur &#8220;einfache&#8221; Küche, die wir hier schon zur Genüge und ausführlich dargeboten haben. Aus purer Verzweiflung züchten wir gerade zwei Sauerteigkulturen. So hart das auch klingt, aber es ist irgendwie total faszinierend&#8230;</em></p>
<p><img src="http://www.kochen-mit-liebe.de/wp-content/uploads/2010/03/sauerteig_20100306_1.jpg" alt="sauerteig_20100306_1" title="sauerteig_20100306_1" width="610" height="405" class="alignnone size-full wp-image-1309" /><br />
<span id="more-1308"></span></p>
<p>Früher, also bevor wir Menschen Fertighefe in 42g-Päckchen kannten, wurde Brot &#8211; um es schmackhafter zu machen &#8211; gesäuert. Wenn man den <a href="http://www.google.de/search?q=sauerteig+geschichte">Suchergebnissen über Google</a> glauben schenken mag, dann hat Moses schon von ungesäuertem Brot gesprochen. Also gab es auch schon gesäuertes Brot. Ja und bereits die alten Ägypter kannten schon die Methode des Sauerteigs.</p>
<p>Es ist also nicht verwunderlich, dass die meisten von uns Sauerteig als ein unbekanntes Wesen betrachten und Backwaren, die mit Sauerteig gebacken werden, eine hohe Qualität anmuten. Auch ein Argument dafür, dass die meisten Angst vor der Handhabung mit ihm haben. Nachdem wir unsere erste Sauerteigkultur herangezüchtet haben finden wir, dass diese Angst völlig unbegründet ist, zumal der Ruf nach natürlichen Lebensmitteln in unserer Gesellschaft immer lauter wird.</p>
<p><strong>Was ist Sauerteig eigentlich?</strong><br />
<a href="http://www.der-sauerteig.com">Pöt</a> beschreibt in seinem Sauerteig-Forum als <em>&#8220;eine Lebensgemeinschaft von verschiedenen Kleinstlebewesen. Sie sind von einander abhängig und schützen sich gegenseitig. Solche Lebensgemeinschaften sind in unserer Welt sehr vielfältig und treten oft auf: in Käse, Kefir, Wurst, Waldpilzen, Sauerkraut und eingemachten Fisch, in der Gras-Silage der Bauern und viele anderen Dingen bis hin zum menschlichen Darm gehen Bakterien verschiedendster Form eine sogenannte Symbiose mit anderen Lebewesen ein um zu existieren.&#8221;</em></p>
<p>Zur Herstellung von Sauerteig benötigt man nur zwei bzw. drei Dinge; Mehl, Wasser und Geduld. Geduld ist hier besonders wichtig, weil es mehrere Tage dauert bis die Kultur stabil genug ist und genügend Säuren entwickelt hat, um die Bäckerhefe vollständig zu ersetzen. Zudem durchlebt der Teig in dieser Zeit eine Vielzahl von Entwicklungen, die einen Anfänger recht &#8220;unsicher&#8221; werden lässt. So ändert sich der Geruch von unangenehm bis leicht säuerlich zu säuerlich angenehm. An einem anderen Tag wiederum kann die Wohnung von einer leichten Alkoholfahne durchzogen sein. Die Form, Größe und Äußeres variiert ebenfalls ständig. Nur solange sich die Farbe nicht hin zu Rot, Grün oder Blau ändert, scheint alles in Ordnung zu sein.</p>
<p>Fangen wir an&#8230;</p>
<div class="zutaten"><strong>Zutaten</strong><br />
<em>für 1 Sauerteig</em></p>
<ul>
<li>500 Gramm Roggenvollkornmehl</li>
<li>lauwarmes Wasser</li>
<li>1 gestrichenen EL Salz</li>
</ul>
<p><!--adsense--></div>
<p>Tag <span class="number">1</span> Zunächst 125 Gramm Mehl und eine Tasse Wasser <em>(ca. 125 ml)</em> miteinander vermengen, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht &#8211; wie Waffelteig wird in einschlägigen Anleitungen stets beschrieben. Den Teig an einem warmen Ort stellen. Warm meint hier, dass die Umgebungstemperatur nicht weniger als 20 Grad, jedoch nicht mehr als 30 Grad beträgt. Wir haben die Schlüssel einfach auf den Heizkörper gestellt, der den Raum auf konstante 21 Grad heizt. </p>
<p>Nach ungefähr 12 Stunden rühren wir das Ganze einmal kurz durch.</p>
<p>Tag <span class="number">2</span> Nach 24 Stunden haben sich die ersten Organismen gebildet und schreien nach Futter. Daher muss der Teig auch &#8220;gefüttert&#8221; werden. Wieder mit 125 Gramm Mehl und eine Tasse Wasser. Diese beiden Zutaten werden wieder untergerührt, bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Weitere 24 Stunden warm stellen.</p>
<p>Der Teig riecht noch nicht so, wie man es sich vorstellt und wirft wenig Bläschen oder blubbert kaum. Das ist wohl normal. Nach weiteren 12 Stunden wieder kurz durchrühren.</p>
<p>Tag <span class="number">3</span> Wenn man nun erstmalig wieder den Raum betritt, wird man denken, hier hat man nach einer durchzechten Nacht geschlafen. Es riecht leicht nach einer Alkoholfahne. Der Teig könnte nun auch wie verrückt schäumen oder wild blubbern. Wieder mit der gleichen Menge Mehl und Wasser füttern.</p>
<p>Nach 12 Stunden&#8230; umrühren.</p>
<p>Tag <span class="number">4</span> Es duftet. Der Teig sollte deutlich von vielen kleinen Blasen durchzogen sein. Wenn nicht, soll das angeblich nicht schlimm sein. Nur die Ruhe bewahren. Solange er nicht Rot, Grün oder Blau geworden ist und nach Käsefüsse riecht ist wohl noch alles in Ordung.  </p>
<p>Tag <span class="number">5</span> Der Sauerteig sollte nun ein richtiger, backfertiger Sauerteig geworden sein. Wenn der nach Hefe säuerlich duftet und mit vielen kleinen Bläschen durchzogen ist, ist er perfekt.</p>
<p>Wer daraus nun ein Brot backen möchte, der schaut in den nächsten Tagen nochmal hier rein oder sucht sich ein einfaches Rezept aus <a href="http://www.der-sauerteig.com">Pöt&#8217;s Sauerteig-Forum</a>. Dort findet ihr auch genauere Anleitungen zum Sauerteig.</p>
<p>Man sollte sich von diesem Sauerteig ca. 100 Gramm abzwacken, um ihn als Anstellgut für den nächsten Sauerteig zu verwenden. Dieser Vorgang dauert dann nur noch einen bis drei Tage. Man füttert ca. 50 Gramm Anstellgut mit 100 Gramm Mehl und 100 Gramm Wasser über einen Zeitraum von 18 &#8211; 24 Stunden, 3 &#8211; 4 mal an. Oder auch einmalig mit der gesamten Menge.</p>
<p>So wird der Sauerteig mit jedem Male besser und stabiler.</p>


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