Garlic Card – Eine “Knoblauch-Karte”

Garlic Card

Ja ja, wenn wir in unsere Portemonnaies blicken, bleibt – was das Vorhandensein diverser Karten angeht – kein Wunsch offen; Kredit- & Bankkarte, BahnCard 50, Krankenversicherung, Sicherheitskarte fürs Büro, Payback, Mensa, Führerschein, Miles & More u.a.m. Doch halt! Trotz der anscheinenden maßlosen Übersättigung dieses Kartenreichtums, war die Sucht nie gestillt! Ständig füllte sich die “Patte” um weitere Karten. Dann entdeckten wir schließlich diese Karte und unsere “Karten-Neurose” führte schon fast automatisch die Bestellung aus. Schon beim erstmaligen Gebrauch rückten die “anderen” in Vergessenheit…

Nun halten wir die Garlic Card™ ständig beim kochen in unseren Händen. Die Einsatzmöglichkeiten sind ziemlich vielfältig; In Saucen, für Marinaden, Bruschetta. Ideal für die chinesische Küche! Reinigung? Einmal kurz unter fließendes Wasser halten, abtrocknen, fertig. Aber was macht und was ist es nun genau?

Die Garlic Card ist eine geprägte Kunststoffkarte, im Format einer Kreditkarte. Mit den speziellen Prägungen auf der Karte kann mann die Knoblauchzehe mühelos und schnell zerreiben. Man erhält ein perfektes faserfreies Püree, dass sich nun problemlos weiterverarbeiten lässt. Einfach die Karte am Schüsselrand abschlagen und das Püree mit den anderen Zutaten vermengen um den Geschmack von frischen Knoblauch in den dafür typischen Gerichten zu geniessen. Nach dem Gebrauch lässt sich die Karte unter fließend warmen Wasser ohne Rückstände einfachst säubern. Bitte nicht in dem Geschirrspüler verwenden! Die Garlic Card gibt es in acht frischen Farben, für jeden Geschmack passend. Die Garlic Card wird im R.O.O.M. Designtorget, Museum of Modern Art in Stockholm und im Louisiana Museum of Modern Art in Denmark ausgestellt.
Quelle: www.kochmesser24.de

Ja und so funktioniert sie:

Garlic Card
Karte auf eine feste, harte Unterlage legen. Knoblauchzehe schälen.

Garlic Card
Garlic Card am oberen Ende anfassen und auf die Unterlage drücken. Knoblauchzehe mit etwas Druck über die Karte reiben.

Garlic Card
Sofort erhält mein ein schönes faserfreies Püree.

Garlic Card
Püree verwenden, Karte unter fließendem Wasser säubern und abtrocknen.

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9 Kommentare

  1. Stefan
    Erstellt am 14. Dezember 2007 um 17:13 | Permanent-Link

    Nun gut, aber Knoblauch reibt/presst man doch nicht.

  2. Erstellt am 15. Dezember 2007 um 12:08 | Permanent-Link

    Wer sagt das?

  3. Stefan
    Erstellt am 15. Dezember 2007 um 23:56 | Permanent-Link

    Nunja, wenn man Knoblauch reibt, gehen die Fasern kaputt, die Öle werden freigesetzt und bilden in Verbindung mit Sauerstoff Bitterstoffe.

  4. Erstellt am 16. Dezember 2007 um 02:33 | Permanent-Link

    Das habe ich auch schon gehört, aber noch nie selber festgestellt. Ich presse Knoblauch für die meisten Gerichte. Dazu schäle ich die Zehe mit dem Kochmesser, schneide sie in Stückchen, streue etwas Salz darauf und zerdrücke sie dann mit der Seite des Messers. Das Salz verhindert das Wegflitschen der Stücke und erzeugt als Schleifmittel ein glattes Pürree. Kann natürlich sein, dass dieses Zerdrücken kein Pressen im schädlichen Sinn ist.

    Die Karte finde ich trotzdem interessant. Sie scheint mir nämlich bestens geeignet als kleines Weihnachtsgeschenk, zumal die Versandkosten bei dem genannten Shop sehr gering sind. Hoffentlich liefern die rechtzeitig.

    PS: Schön, dass Ihr wieder da seid. :-)

  5. Erstellt am 16. Dezember 2007 um 09:20 | Permanent-Link

    @Stefan: Hmm. Okay. Bitterstoffe. Stimmt. Das habe ich auch schon oft gehört, dass man Knoblauch nicht “pressen” soll und auch nicht fein hacken, sondern nur in feine Scheiben. Aber ich bin im Moment noch wirklich sehr überzeugt von dem Knobi-Püree, weil es nicht bitter geschmeckt hat und die Saucen bis jetzt PERFEKT abgerundet haben. Probiere es doch aus!

    @Scholli: Die Karte kam binnen 24 Stunden. Das ging echt recht fix.

  6. Erstellt am 16. Dezember 2007 um 19:56 | Permanent-Link

    Das Ding sieht auf jeden fall schick aus. Ein echtes Küchen-Gadget!

  7. Stefan
    Erstellt am 17. Dezember 2007 um 12:55 | Permanent-Link

    @Thally: ich bin mir da auch nie so sicher, ob das alles stimmt: Fasern nicht zerstören, Öle nicht austreten lassen etc. Müsste man mal bei Hervé This nachfragen. Knoblauchpressen finde ich persönlich den größten Unsinn, der Zeitgewinn geht nachher durch das Saubermachen wieder verloren. Die Karte werde ich mal testen.

  8. Erstellt am 17. Dezember 2007 um 19:17 | Permanent-Link

    Tue das! Gerade gestern ist mir/uns aufgefallen, wie Intensiv das “Knoblaucharoma” durch das Püree in der einer Tomaten-Sahne-Sauce war… Wir finden es gut.

    Müsste man mal im Feldversuch genauer unter die Lupe nehmen das Ganze…

  9. Nils
    Erstellt am 24. Januar 2008 um 18:44 | Permanent-Link

    Wie auch immer…

    Der gute Johann (Lafer) hat das auch schon des öfteren Erwähnt. Knoblauch sollte nur geschnitten werden!

    Außerdem sollte man den keim aus der MItte entfernen damit es nicht so nachhaltig stink… obwohl MIR das (im Gegensatz zu meiner Freundin) absolut nichts ausmacht ;)

    Ich guck nochmal was der Lafer da genau geschrieben hat.

    Aber die Karte is geil :)

Ein Trackback

  1. [...] garlic card – die knoblauch-reibekarte (testbericht mit fotos) [...]

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