Wir haben schon sehr viel Geld für Steaks aus dem Fenster geschmissen. Ein richtiges Steak medium ist uns nie wirklich gelungen; Entweder zäh wie Schuhsohlen oder blutig wie Graf Draculas Abendessen. Und dieser letzte Versuch hat uns gezeigt, worauf es ankommt. Also nicht einfach in den Supermarkt und nach eine Plastikschale mit einem roten Lappen drin greifen…
für 2 Personen
- 2 Rumpsteaks
- Pfeffer, Salz
Wirklich wichtig ist nach unserer Erkenntnis die Qualität des Fleisches. Finger weg von den Auslagen im Supermarkt. Geht zu einem Metzger um die Ecke oder auf den Wochenmarkt. Das Rindfleisch sollte tief rot sein, das heißt ausreichend abgehangen. Dieses Fleisch ist sehr zart und eignet sich hervorragend für ein Steak. Filetsteak sollte zu dem noch eine fein marmorierte Struktur besitzen.
1 Ca. eine halbe bis zu eine Stunde vor der Zubereitung empfiehlt es sich, das Fleisch aus den Kühlschrank zu nehmen, damit es eine normale Temperatur erreicht.
2 Anschließend sollte das Fleisch kurz unter fließendes Wassen abgewaschen und sehr trocken getupft werden. Das Fleisch darf vorher auf keinen Fall gewürzt werden und am besten für das Braten kein Öl verwenden.
3 Die Pfanne stark erhitzen. Sie ist heiß genug, wenn Wassertropfen anfangen zu “tanzen”. Je nach dem wie dick die Steaks sind, so lange müssen sie pro Seite gebraten werden. Bei 1 cm dicke, 1 Minute pro Seite, 2 cm dicke, 2 Minuten pro Seite und so weiter. Es empfiehlt sich nachzumessen – ohne Witz. Während des bratens den Backofen auf 200 Grad vorheitzen.
4 Sind die Steaks von beiden Seiten angebraten aus der Pfanne nehmen und zum Ruhen in Alufolie eingewickelt in den vorgeheizten Backofen legen. Wie lange richtet sich hier auch nach der Dicke der Steaks: Pro cm 4 Minuten.
5 Vor dem Servieren nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen und noch einige Minuten ruhen lassen. Selbstgemachte oder gekaufte Kräuterbutter dazu rundet den vollen Geschmack perfekt ab.
Unsere Anmerkung
Wir hatten nach exakt dieser Zubereitung das saftigste und zarteste Steak was wir je gegessen haben. Ein wahrer Genuss.
Die 7 wichtigsten Schritte
- abgehangenes Rindfleisch vom Metzger
- 1 Stunde vorher an Raumtemperatur anpassen
- nicht würzen, kein Öl
- Pfanne stark erhitzen
- pro cm, pro Seite eine Minute braten
- anschließend pro cm, 4 Minuten im Backofen
- vor dem servieren würzen
P.S: Uns würde sehr interessieren, ob euch die Steaks nach dieser Zubereitung ebenfalls gelungen sind. Kommentare hierzu sind sehr willkommen.
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47 Kommentare
Ich hab meiner Mutti das Rezept gedruckt ;-)
Sag mal bescheid, ob die Steaks was geworden sind.
Wäre ein toller Erfolg, wenn das beim ersten Mal gelingen würde, aber müsste eigentlich klappen wenn sie es so macht wie wir es gemacht haben.
Guten Appetit ;)
Hallo,
Steaks bereite ich sehr ähnlich zu. Ich verzichte allerdings nicht ganz auf Öl.
Und ich verzichte auf den Ofen. Statt dessen mache ich es so: Nach dem Anbraten würzen, in Alufolie einwickeln, ein paar Minuten ruhen lassen und dann bei reduzierter Temperatur in der Pfanne mit etwas Butter wenden.
Gruß,
Guido
Hallo,
dieses Rezept wird heute auf die härteste aller Proben gestellt… Frauenbesuch.
Ich vertrau euch jetzt einfach und lege die Verwantwortung für das Gelingen des Dates in das Vertrauen auf euer Rezept ;)
Viele Liebe Grüße
Raphael
@Guido: Wie lange läßt du es nachher noch in der Pfanne?
@Raphael: Hehe, wir wünschen dir viel Erfolg und drücken dir die Daumen für ein perfektes Date ;-)
@tine & thally: Nicht länger als zwei Minuten.
Gruß,
Guido
Hab heute meine ersten Filet Steaks nach dem Rezept gemacht. Echt super ! Waren absolut schön medium . Danke :P
Ein 3cm dickes Filetsteak, 2 Minuten von jeder Seite anbraten und für ca. 9 Minuten in den Ofen. Gleiches Ergebnis! Einfach der Wahnsinn !
@ätherman: Das hört sich ziemlich kurz an von der Bratzeit sowie der Zeit im Backofen, ist das Fleisch dann wirklich nicht noch zu blutig?
Hallo
Das Rezept ist goldrichtig und gelingt,ergänzend sei noch gesagt daß man das Steak ach nur in einer Pfanne braten kann.Man soll in keinem Fall Butter ,sondern nur hocherhitzbares Fett (Palmin) verwenden.Beim zubereiten auf keinem Fall mit einer Gabel ins Fleisch stechen sonst läuft der Bratensaft aus,eine Schaufel verwenden.
Guten Appetit.
hmmm und wenn das blöde steak schon vorgwürzt ist,
muß es dann zerst in die waschmachine?:-(
Ja genau ritsch!
So musst du es machen!
sap fällt um 8% auf 38.84
aussteigen?
Super Rezept. Die ganze Familie war begeistert. Die Zubereitung ging schnell und es war sooooooo lecker.
Danke und viele Grüße
Petra
GENIAL!!!
Habe die Steaks haargenau nach eurer Vorgabe gemacht. Bessere habe ich im Restaurant auch noch nicht gegessen – ganz ehrlich.
Lieben Dank und Gruß
Christian
Habe mehrfach gelesen, dass sich zum braten von Steaks besonders gut Butterschmalz eignet, da dieses einen deutlich höheren Rauchpunkt als reine Butter und auch als die meisten Öle hat.
Hat jemand diese Anleitung schon mit Butterschmalz ausprobiert?
butterschmalz eignet sich super – das ist z.b. auch absolut unerlässlich wenn man richtig leckere, dünne und knusprige wiener schnitzel machen will. gibt nen schönen geschmack und lässt sich wie schon gesagt RICHTIG heiss machen ohne probleme.
Für mich ist die Anleitung perfekt. Habe ich jetzt schon ein paar mal gemacht und jedesmal war das Steak genau so wie ich es mir vorgestellt habe.
Ich habe sogar meinen Bruder damit angesteckt:) Der bereitet seine Steaks jetzt auch so zu.
Danke für die Anleitung!!!
Na das ist doch super, denn es gibt nichts ärgerlicheres als ein Steak was zu durch ist…also weitermachen! ;-)
verdammt, hätte ich mich ma vorher im internet schlau gemacht. hab vor 5 minuten mir nen steak gemacht und es wurde saftig aber bisschen zäh. naja beim nächsten versuche ich ma eure variante.
ajo, wozu sollen die denn im ofen? gilt das jetzt nur für den fall dass ich 4 steaks machen will aber in meine pfanne nur 2 passen und die ersten 2 sich warmhalten oder prinzipiell?
Hallo Arek,
in den Ofen kommt das Steak zum ruhen und nachgaren. Du kannst Dein Steak auch 1 Minute pro Seite länger braten und anschließend 5 Minuten auf einem vorgewärmten Teller ruhen lassen. Der Ruhprozess ist sehr wichtig. Der Fleischsaft verteilt sich so gleichmäßig im Fleisch.
Die Vorgehensweise ist gut. So gelingen die Steaks. Die Fleischqualität macht sehr viel aus. Ich habe die Steaks jedoch vor der Backofenphase gwürzt. Meiner Meinung nach, verbrennen die Gewürze im Ofen nicht mehr. Bei meinem nächsten Versuch werde ich: 1. anbraten wie beschrieben
2. dann die Steaks kurz mit etwas Olivenöl bestreichen und würzen.
3. dann wie beschrieben in den Ofen.
Ich resümiere noch mal:
Man benötigt bei einer beschichteten Pfanne kein Fett oder Öl zum anbraten.
Der Fleischsaft bleibt im Steak, wenn man das Steak von allen Seiten kurz und kräftig anbrät. Das Steak braucht genügend Zeit im Ofen zum ziehen. Das Fleisch sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne kommen.
P.S. bei qualitativ so hochwertigem Fleisch hab ich ein Problem mit der Beilage. Hat jemand eine Idee, was man dazu reichen kann, ohne das man dem Filet etwas wegnimmt, oder soll man es einfach solo reichen?
Hallo Uli,
Kartoffel- oder Tomatenragout vielleicht. Oder Knödel, Pommes Macaire, etc. Oder einfach einen knackigen Salat der Saison mit Brot.
die Art und Weise ist auf jeden Fall okay, jedoch nehme ich lieber
nur 150-160°C bei gleicher Zeit.
Danke für das super Rezept. Es hat direkt bei ersten Anlauf perfekt geklappt und die Steaks wurden wunderbar zart und saftig. Auf die Sache mit dem Ofen und der Alufolie wäre ich nie gekommen, das hilft aber echt. Alle waren begeistert!
Noch ein kleiner Tip: Wer die Steaks lieber nur leicht rosa heben möchte, gibt pro cm einfach noch 15 Sekunden pro Seite dazu – dann bekommt man Steaks mit ganz leichtem Rosaschimmer.
Nochmals danke für das Rezept – ich druke es mir gleich mal aus.
hallo .werde es mal testen.kann aber noch etwas dauern.erstmal danke für die tips.hören sich gut an.mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.bis bald.
Hallo liebe Leute, ich werde die Steaks heute auch mal nach eurem Rezept testen. Hoffe es gelingt.
@ Uli:
Für das Problem mit der Beilage hab ich eine hochwertige Idee von dem Italiener meines Vertrauens um die Ecke:
-> Rucola auf das fertige Steak legen (etwa 50 Gramm),
-> 2 oder 3 Cherrytomaten geviertelt auch oben drauf legen
-> Pecorino (oder einen anderen Hartkäse) darüber splittern.
zum Abschluss noch ein paar Tropfen Olivenöl
und ein paar mehr Tropfen Balsamico-Essig.
ist günstig, einfach, suuper schnell fertig
und schmeckt wirklich sehr gut!
Hallo,
bei Steaks führen wohl mehrere Wege zum prächtigen Medium. Ihr Rezept widersprach sehr vielen, aber ich war in Zeitnot und hab es probieren müssen – und einfach Glück mit Ihrem Rezept gehabt.
So ein zartes Filetsteak hab ich bisher noch nie hinbekommen, vielen Dank, werde nun immer meine Steaks mit diesem Rezept zubereiten.
Grüße aus Düsseldorf
Hallo,
ich denke nicht, dass der oben beschriebene “Weg” nicht von vielen (ernstzunehmenden) Wegen abweicht, denn dass meiste klingt nach näherer Überlegung nur logisch:
- scharfes Anbraten schließt die Fleischporen und der Saft kann nicht mehr so einfach auslaufen.
- nicht genügend abgehangenes Fleisch wird meist hart, statt zart
- Salz entzieht dem Fleisch das Wasser
- Pfeffer verbrennt und wird bitter
- nasses und kaltes Fleisch führt dazu, dass das Fleisch beim braten leicht gesotten wird
Einfach “Glück” hiernach zu haben, dass glaube ich kaum.
Viele Grüße
Hab heut zum ersten mal überhaupt ein Steak gemacht und zwar nach diesem Rezept. Es wurde super. Danke
@thally:
absolut korrekt. Dies sind die 5 Gebote für gute Steaks. Man benötigt wirklich den Metzger seines Vertrauens und/oder ein gutes Auge für die Enzymbildung beim Abhängen des Filets. Geduld, etwas Erfahrung. Nicht ungeduldig an die Sache rangehen nach dem Motto: Jetzt mach ich mal schnell was Kurzgebratenes, weil ich ja noch was vorhab. Vielleicht genügt es ja auch, daß man sich vor der Zubereitung darüber im Klaren ist, daß man hier das exclusivste Stück Fleisch eines Rindviehs zubereitet, was vor 10 -14 Tagen noch gesund und glücklich auf der (hoffentlich) Weide rumlief.
@Martin:
das Gericht heißt Tagliatta oder so ähnlich. Gehört absolut zu meinen Favoriten. Ein Standart bei jedem Italien-Besuch. Von dieser Stelle aus, recht herzliche Grüße an Ihren Italiener. Lassen Sie sich mal eine Tagliatta von Ihm zubereiten. Als Vorspeise eine einfache Pasta, oder eine kalte Platte mit verschiedenen Schinken und Salami-Sorten. Einen Parmesan mit richtig sämigen 30 Jahre alten Balsamico. Und zum Abschluß einen Espresso aus der Siebträgermaschine. Tutto bene. ciao Uli
soooo, gleich ist es soweit, die steaks wandern in die pfanne, bin gespannt und werde das ergebnis berichten :-)
lieben gruß aus mülheim
… man wie gut ….;-)
Vielen, vielen Dank fürs Rezept.
Die Steaks sind super geworden und das gleich beim ersten Versuch!
super tipp-hat genau so funktioniert.
;-))))))))) hab heute zum ersten mal steak´s gemacht.
war superlecker! hab alles so gemacht wie oben beschrieben
DANKE ;-))
Hallöchen! :-D
Habe die Tipps befolgt und die Steaks sind supergut geworden! Einfach klasse! Eigentlich schwärmt mein Mann immer von meinen “Kochkünsten”… aber diesmal war er sooo begeistert, dass er mir zum Dank am nächsten Tag glatt einen Strauß Blumen mitgebracht hat…Ich glaub, die Steaks mach ich jetzt öfter ;-)
Vielen Dank für die tollen Tipps!
Heike
Habe die Steaks genau nach eurer Zubereitungsempfehlung gebraten.
Leider habe ich sie zu lange im Backofen gelassen.
Zäh waren sie danach nicht,aber leider komplett durch.
Grüsse Toni
Hallo Toni,
du kannst auch folgendes versuchen. Lasse die Steaks für 45 Minuten bei 80 Grad im Ofen, dann macht es nichts, wenn die auch mal 5 oder 10 Minuten länger drin sind. Dabei bleiben die Steaks natürlich durchgehen ROSA und superzart!
Gruss, Thally
Hallo!!
Habe meine Steaks heute an Valentinstag auch nach dem Rezept gemacht!! Geil!!! Super zart, butterweich. Da hat das französiche Rind ganze Arbeit geleistet. 20euro für 300g, war jeden Cent wert!!!
Viele Grüße Michi
von der sache her ist das rezept korrekt gewesen, nur waren die zeiten etwas wenig, meine steaks zu blutig, einfach das doppelt wie hier geschrieben machen, dann passt es.
Ich hab genau des gemacht, was hier steht – meine Fresse so geil. Danke :-)
Hehe, dann probiere mal die 80-Grad-Variante! Du wirst ausflippen.
ich mache die steaks GANZ ANDERS!! ich schneide das fleisch, und lass es 30 min. in zitronensaft , öl und chinesischen alkohol ruhen! dann nehme ich butter und gebe sie in die heiße pfanne! da lege ich das fleisch rein und wende es einpaar mal! Das fleisch kommt 4 min. ins rohr! Dann schneide ich champinions und zwiebel! die zwiebel gans klein! ich nehme Butter und brate die zwiebel an! dann kommt ein schuss von dem chinesischen alkohol rein! es kommt ein Lorberblatt und pfefferkerne rein! danach etwas wasser mit mehl vermischen und in die soße geben! dann champinions reingeben! je nach geschmäcker auch fisolen oder speck! Fleisch aus dem rohr geben auf ein teller und dann mit soße anrichteN! fertig ist das steak!!
meine steaks sind c. 3 cm dick
habe sie 2 min scharf (mit bisserl Öl) angebraten und dann für 8 min bei 170 grad in den ofen gegeben (in alufolie eingewickelt)
Wichtig: die steaks nicht mit der gabel anstechen.
wow – das ergebnis war hammer – bisher ahbe ich es immer gemieden zuhause steaks zu machen, weil sie nic s richtig gut geworden sind.
danke euch sehr für die guten tipps – und mahlzeit ;)
lg
steve
Hallo, ich habe mein Steak gestern auch nach der oben beschriebenen Variante zubereitet. Waren super lecker, aber eine Frage hab ich noch, ist das normal dass im Backofen so viel Flüssigkeit aus dem Steak kommt? Die Alufolie war voll damit….!?
Viele Grüße
Walde
Hallo Gemeinde,
2 argentinische Hüftsteaks (2,5cm) nach Anleitung zubereitet.
2 Minuten von jeder Seite angebraten. Danach 9 Minuten bei 180 Grad im Ofen. 3-4 Minuten ruhen gelassen
Ergebnis:
- Steaks waren leider zu durch mit dem Trend zu “trocken” an den Rändern
- Wie Walde schon schrieb, viel Flüssigkeit in der Folie
Werde demnächst mal die 80 Grad/45 Minuten Variante probieren.