Rübli-Kekse: Naschen ohne Reue

Rübli-Kekse
Rübli-Kekse

Naschen ohne Reue. Damit haben wahrscheinlich tausende Diät-Bestseller, Kochbücher und selbsternannte Ernährungsgurus bereits geworben und die vermeintlich perfekte Formel zum besten gegeben. Gerade in der Vorweihnachtszeit wird man nämlich an allen Ecken und Enden mit süßen Leckereien konfrontiert und man kann sich den Versuchungen mit Zimt, Zucker und Schokolade nur schwer entziehen. Dass es aber auch gesund geht, zeigen die Rübli-Kekse, die ich euch hier vorstelle. 

Denn die Rübli-Kekse verzichten ganz auf die „bösen“ Kohlenhydrate aus Weißmehl und vor allem industriell aufbereitetem Zucker. Das machen sie zu einem idealen Begleiter in der kommenden Adventszeit, bei dem das schlechte Gewissen getrost zu Hause bleiben kann. Ganz ohne Zucker kommen die Kekse aber nicht aus. In den Möhren ist im Vergleich zu vielem anderen Gemüse ein recht hoher Fruktose- und Glokoseanteil enthalten. Das sorgt für eine leichte, ganz angenehme Süße. Beim Blick auf die Zutatenliste fällt auf: Butter. Und das soll gesund sein? Kurzum: Ja, denn sie hat ein ausgewogenes Verhältnis gesättigter und ungesättigter Fettsäuren und trägt – in Maßen – so zu einer ausgewogenen Ernährung bei (mehr dazu). Aber genug der Theorie.

Rübli-Kuchen aus der Schweiz

Der Rübli-Kuchen und die Rübli-Torte sind aus den schweizerischen Backstuben und Cafés nicht wegzudenken. Die Wurzeln des berühmten Kuchens liegen wohl im Kanton Aargau zwischen Basel und Zürich. Seinen Namen verdankt der Rübli-Kuchen den hier im großen Stil angebauten Möhren. Denn „Rüblis“ sind nichts weiter als der schwizerdütsche Begriff für Karotten. Während die Torten und Kuchen mit Glasur oder einer Mandel-Haselnuss-Mischung und einer eingefärbten Marzipan-Möhre im Miniaturformat dekoriert werden, verzichte ich auf derartige Spielereien. Kekse, sonst nichts.

Die Zutaten

für ca. 25 Kekse

  • 120 g Möhren
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 TL Zimt
  • 250 g Mandeln (gemahlen)
  • 100 g Haselnüsse (gemahlen)

Die Zubereitung der RÜBLI-Kekse

1 Die Möhren gründlich schälen und mit einer Reibe ganz fein raspeln. Zusammen mit der geschmolzenen Butter, den Eiern, den Nüssen und dem Zimt zu einer homogenen Masse verrühren. Nebenbei erwähnt: Der neue MaxoMixx von Bosch macht nicht nur beim Zermahlen der Nüsse eine gute Figur. Aufsatz wechseln und den Teig rühren. Ein Traum.

Für ein wenig Säure kann zusätzlich noch etwas geriebene Zitronenschale hinzugefügt werden. Wer gern experimentiert, probiert es auch mal mit geriebener Schale von Orangen, Grapefruits usw. Die Masse nun eine knappe Stunde an einem kühlen Ort ruhen lassen.

2 Aus der Masse nun mit einem nassen Esslöffel kleine Portionen herausholen und aufs Blech geben und zu einer Keksform andrücken. Anschließend wandert das Blech für knapp 15 bis 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Wenn die Rübli-Kekse goldbraun und leicht verfestigt sind, können sie raus.

3 Auf dem Fensterbrett draußen abkühlen lassen und in der Zwischenzeit einen Cappuccino zubereiten. Gemütlich auf der Couch Platz nehmen und die Kekse ganz ohne schlechtes Gewissen genießen und auf die besinnliche Vorweihnachtszeit einschlemmen.

Als zuckerlastige und schokoladige Alternative empfehlen sich die Choco Cookies im XXL-Format.

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Andreas

Andreas kocht liebend gerne und liebt es, gut zu essen. Vor vielen Jahren hat er das Kochen für sich entdeckt und in der Zeit viel versalzen, viel verkocht oder sonstwie ungenießbar serviert. Aber immer dazugelernt, so dass er heute zumindest kein schlechter Koch ist.

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