Lamm mit Bohnen, Pastinakenpüree und Salsa Verde

Im Grunde geht die Fastenzeit gerade erst los, dabei könnte das Essen auch ganz gut als Osteressen herhalten. Ich habe seit einer Weile mal wieder Lammsteaks gekauft, da ich von den letzten über die Maßen begeistert war. Nur dieses Mal sollte das ganze mit einer Grünen Sauce, in Italien als Salsa Verde bekannten Sauce, kombiniert werden. Schaut man sich so an, welche unzähligen Rezeptvarianten für eine Salsa Verde existieren, stand erst einmal im Raum, was nun überhaupt reinkommen soll. Neben einem Bund Petersilie stand recht schnell fest, dass frische Minze die Sauce abrunden soll, denn Minze und Lamm passen einfach zusammen wie A**** auf Eimer. 

Zutaten
für ca. 4 Portionen

  • 400 g Lammsteaks
  • 200 g Bobby-Bohnen
  • 2 Pastinakenwurzeln
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Scheiben Serano Schinken
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Bund Blattpetersilie
  • 5 Stengel Minze
  • 1 EL Kapern
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • (Weißweinessig)
  • 1 halbe Zitrone
  • Butter
  • Muskat, Salz, Pfeffer

1 Los geht`s also. Die Steaks rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen und sie trocken tupfen. Anschließend bei 70°C in den Ofen knapp 60 Minuten in den Ofen geben. Gegen Ende die Kerntemperatur kontrollieren. Um die Lammsteaks rosa zu bekommen, ist eine Kerntemperatur von 70°C erforderlich.

2 Für die Salsa Verde die Petersilie und die Minze von ihren Stengeln befreien. Zusammen mit den Kapern, der Knoblauchzehe und dem Öl im Mixer zu einer feinen Masse pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wer es scharf mag, kann zu der Salsa Verde auch noch eine grüne Chili dazugeben. Aber es lässt sich auch mit jeglichen anderen Kräutern variieren. Je nach Wunsch. Das ganze am besten eine Weile im Kühlschrank abgedeckt ziehen lassen.

3 Da das Pastinakenpüree nicht nur aus Pastinaken, sondern auch aus Kartoffeln besteht, wird alles erstmal von seiner Schale befreit, in kleine Würfel geschnitten und in Salzwasser weich gekocht. Vom Kochwasser anschließend eine Tasse voll auffangen und Pastinake und Kartoffeln pürieren und dabei ein wenig vom Kochwasser dazugeben, damit es cremig wird. Man kann dazu auch ganz klassisch Milch, Sahne oder Butter nehmen. Da wir im Moment auf Kuhmilch verzichten, habe ich es so gemacht. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Die Bohnen von ihren Stengeln befreien und in Salzwasser bissfest garen. Abgießen und kurz in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser tauchen. In einer Pfanne Butter zergehen lassen. Den in kleine Würfel geschnittenen Seranoschinken und die klein geschnittene Schalotte dazugeben und anschwitzen. Anschließend die abgetropften Bohnen kurz in der Pfanne mitschwenken. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

5 In einer heißen Pfanne die Lammsteaks von jeder Seite knapp 60 Sekunden lang anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Steaks kurz in Alufolie packen und zur Ruhe kommen lassen.

6 Zwei bis drei Esslöffel der Salsa Verde auf den Teller geben, gleiches gilt für Pastinakenpüree und die Bohnen. Zuletzt das Lamm in Streifen schneiden und auf der Salsa Verde-Sauce anrichten.

Guten Appetit!

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4 Kommentare

  1. Michel
    Erstellt am 25. Februar 2012 um 19:06 | Permanent-Link

    also, ich hätte erwartet, dass man das Fleisch anbrät, bevor man es in den Ofen schiebt… :-O

  2. Erstellt am 25. Februar 2012 um 20:20 | Permanent-Link

    Hallo Michel,

    ich bin mittlerweile auch ein Verfechter der Rückwärtsgarmethode, da man damit einfach eine bessere Kontrolle über die Kerntemperatur des Fleischs hat und das Fleisch seinen Saft behält. Steffen, der den Blog bis vergangenes Frühjahr geführt hat, hat sich sehr eingehend damit beschäftigt. Schau mal hier, da wird das relativ gut dargelegt:

    http://www.kochen-mit-liebe.de/rezepte/das-perfekte-steak

  3. Benedikt
    Erstellt am 28. Februar 2012 um 12:42 | Permanent-Link

    Wenn ich dich noch fragen darf: wo kaufst die besseres Fleisch? Ich bin gerade auf einen anderen Blog gestoßen und die berichten sogar von irgendwelchen Versandhäusern: www. lebouquet. org/otto-gourmet-versand.html Aber ich finde das schon recht heftig. Vor allem wenn es um hochwertiges Fleisch gehen soll. Wie bleibt das Fleisch bitte frisch?

  4. Erstellt am 28. Februar 2012 um 12:47 | Permanent-Link

    In der Regel dürfte das vakuumiert versendet werden. Online habe ich bisher erst einmal was gekauft. War allerdings kein Gourmetanbieter, sondern eine Metzgerei. Das Fleisch war top! Ansonsten tut es in der Regel der Metzger vor Ort.

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