Flammkuchen mit Thunfisch

Flammkuchen mit Thunfisch

Würden wir “passend zur Jahreszeit” schreiben, würden wir vermutlich einige Gemüter entzürnen. Denn nur weil das so oft dazu servierte Getränk Federweisser Anfang Herbst in Saison kommt, heißt das noch lange nicht, dass Flammkuchen nicht zu den anderen Jahreszeiten passt. Denn ursprünglich ist der Kuchen als Behelfsmittel für die Brotbäcker entstanden. Diese nutzen den flachen Brotteig dazu aus, um die anfänglich starke Hitze im Ofen zu dämmen (daher vermutlich der Name) und auch um die richtige Temperatur im Ofen einschätzen zu können. In der aktuelle Ausgabe von “lecker” (unser Geheimtipp unter den Foodmagazinen) haben wir diese tolle Variante entdeckt – einfach, schnell und “lecker“.

ca. 30 Minuten leicht
Zutaten
für 2 Personen
  • 200 gr. Pizza-Teig (natürlich selbstgemachten…)
  • 1 Dose Thunfisch (in eigenem Saft)
  • &frac11; Bund Frühlingszwiebeln
  • 200 gr. Schmand
  • 1 TL Thymian
  • Salz, Pfeffer

1 So. Den Pizza-Teig so dünn wie möglich ausrollen. Wir haben ihn so zwischen 2 und 3 mm dünn gerollt. Beim ausrollen immer wieder mit etwas Mehl bestreuen und einreiben und anschließen auf einem Backblech auslegen (vorher entweder einfetten oder mit Backpapier auslegen).

2 Schmand mit Thymian, Salz & Pfeffer verrühren und großzügig auf dem Teig verteilen. Ebenso gehen wir mit dem Thunfisch und den Frühlingszwiebeln vor – diese natürlich nicht mit Thymian, etc. verrühren.

3 Der Flammkuchen kommt ca. 12 – 15 Minuten bei 225 Grad in den Backofen.

Flammkuchen mit Thunfisch

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8 Kommentare

  1. Stefan
    Erstellt am 23. September 2007 um 18:46 | Permanent-Link

    Sieht gut aus. In der Originalvariante ist es Speck statt Thunfisch, oder?

  2. Erstellt am 25. September 2007 um 18:08 | Permanent-Link
  3. Erstellt am 26. September 2007 um 08:10 | Permanent-Link

    Boar, das sieht äußerst gut aus. Danke für das Rezept! Am Freitag krieg ich Besuch und ich weiß jetzt, was es zu essen gibt. :-)

    Einen klassischen Flammkuchen backe ich so:
    Independenter Flammkuchen

    Schöne Grüße
    Scholli

  4. Erstellt am 27. September 2007 um 15:23 | Permanent-Link

    Dabei wollte ich noch erwähnen, dass ich diesesmal den Teig BESONDERS gut hinbekommen habe. Jawohl!

    Milch (1.5% Fett) statt Wasser, da durch den Fettgehalt besserer Träger der Geschmacksstoffe eines guten Mehls Typ 550, sowie gute Hefe, langes kneten und 2mal 1 1/2 Stunden Ruhezeiten, wobei nach der ersten Ruhephase der Teig nochmals “zusammengeschlagen” wird. Das Verhältnis Milch zu Mehl liegt so bei 1:2.

    Heureka, war der gut!

  5. Erstellt am 30. September 2007 um 08:21 | Permanent-Link

    Inspiriert durch den Kommentar, jedoch keine 1,5%-Milch besitzend, habe ich den Teig mit einem 3,5%-Milch-und-Wasser-Gemisch zubereitet, und er war ganz toll. Aus Zeitgrunden konnte er zwar nur eine Stunde gehen. Aber das war im Gegensatz zu sonst schon viel. Meistens mache ich “Schnellpizzateig”, der nur solange gehen darf, wie ich zur Vorbereitung der Zutaten brauche (also so 15-30 Minuten).

    Mein fertiger Flammkuchen sah nicht ganz so schön aus wie eurer. Die Frühlingszwiebeln wirkten gekochter. So oder so hat er aber vortrefflich gemundet und kommt garantiert in die “Hot Rotation” meiner gerne wieder gekochten Gerichte.

    Tschöhö, ich muss jetzt weiter zum Bauerverlag. :-)
    Scholli

  6. Erstellt am 30. September 2007 um 13:49 | Permanent-Link

    Hallo,
    der 1,5%ige Fettgehalt ist eigentlich nicht von sooo großer Bedeutung. Eigentlich wollte ich mit dem Hinweis nur ausdrücken, das 1,5% Fett völlig ausreicht, um als Geschmacksträger zu dienen. 3,5% Fett ohne Wasser wäre sogar ein noch besserer Geschmacksträger.

    Ich vermute, dass der bei dir erhöhte Wassergehaltes des Teigs die Frühlingszwiebeln haben “kochen” lassen, da sich im Ofen durch die Hitze eine gewisse “Luftfeutigkeit” bildet.

    Vielleicht solltest du demnächst bei dir im Backofen, die Gradzahl etwas höher einstellen, wenn das ohne dem Wasser im Teig nicht funktioniert hat.

  7. Erstellt am 30. September 2007 um 20:57 | Permanent-Link

    Ja, die Temperatur war ganz sicher die Übeltäterin. Normalerweise backe ich Pizza nach Jamie Oliver immer so heiß wie möglich. Da ich meine Gäste abholen musste, habe ich den Ofen nicht so hoch eingestellt (ca. 190°C), damit der Flammkuchen in meiner Abwesenheit weiterbacken konnte.

    Bei der Milch hatte ich eigentlich weniger Angst vor dem Fett (ich tu auch immer tüchtig Olivenöl in den Teig) als vor dem Milchgeschmack. Vor ein paar Jahren habe ich einmal Pizzateig mit Vollmilch gemacht und der schmeckte dann doch etwas arg kuchenhaft.

    Aber egal, es ist ein super Tipp gewesen, danke!

  8. Erstellt am 3. August 2009 um 12:02 | Permanent-Link

    Wow, das schaut wirklich sehr lecker aus!
    Ich stimme Scholli aber zu, der Ofen ist beim Flammkuchen und Pizzabacken wirklich wichtig.
    Seitdem wir einen neuen Induktionsherd haben wird der Teig extrem knusprig und lecker :-)

    Muss aber gestehen das ich mir das mit Tunfisch nicht wirklich vorstellen kann, deshalb werd ich es gleich am Wochenende selbst ausprobieren.

    Ich hatte davor immer ein klassisches Flammkuchen Rezept aus dem Essen & Trinken Magazin genommen das bei meinen Gästen immer gut ankam.

    Danke für die guten Tipps.

2 Trackbacks

  1. Von Die Welt zu Gast bei Freunden « Scholli2000 kocht am 30. September 2007 um 19:48

    [...] Es sollte ein kleines Menü geben. Als Vorspeise entschied ich mich für den Thunfischflammkuchen, die kürzlich bei Kochen mit Liebe vorgestellt wurden. Dazu gab es Feldsalat mit einer warmen Vinaigrette. [...]

  2. [...] Dazu gibts – Ende September entdeckt – Flammkuchen mit Thunfisch von der Website “Kochen mit Liebe”. [...]

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