An dieser Stelle müssen wir unbedingt nochmal erwähnen, wie toll und vor allem hilfreich dieses Buch von Sebastian Dickhaut ist. Den ultimativen Beweis, lieferte vor einige Tagen das Rezept für eine frische Tomatensuppe – und die war nicht nur frisch, sondern auch äußerst lecker!
für 4 Portionen, na ja… eher 2 Große Portionen
- 1 1/2 Kg frische, reife Tomaten
- 1 Knoblauchzehe
- 3 Lorbeerblätter
- 6 Wacholderbeeren
- 8 Stängel Estragon oder Petersilie
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Zucker
- 1 Zwiebel
- 150 gr. Räucherspeck
- 1 EL Butter
- 1 EL Tomatenmark
- 50 gr. Creme Fine
- schwarzer, grob gemahlener Pfeffer
1 Nun, als erstes werden die Tomaten gewaschen, vom Stielansatz befreit, gewürfelt und zusammen mit dem in Scheiben geschnittenen Knoblauch, Lorbeerblättern, leicht zerdrückten Beeren, 4 Stängel Estragon in einem genügend großen Behählter mit Salz, Pfeffer und Zucker vermischt. Diese Mischung sollte nun gute 12 Stunden zugedeckt ziehen. So bekommen die Tomaten ein herrlich kräftiges Aroma. Wirklich – Es duftet hervorragend und intensiv!
2 Die Zwiebeln werden fein gehackt und der Speck in dünne Streifen oder auch Würfel geschnitten. Beides bei mittlerer Hitze in der Butter glasig dünsten – ca. 5 Minuten. Das Tomatenmark wird anschließend kurz mitgedünstet und mit der Tomatenmischung aufgegossen. Alles sollte nun ca. 15 Miunten köcheln.
3 Nun die Suppe durch ein feines Sieb streichen, noch einmal aufkochen lassen und mit Sahne abschmecken. Es empfiehlt sich, die Suppe in vorgewärmte Teller mit gehacktem Estragon und grob gemahlenem Pfeffer garniert zu servieren. Bon Appétit!
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5 Kommentare
mh…Tomatensuppe! Lecker!
Lecker und wie so oft nach einem Tag noch ein bisschen leckerer.
In der Tat, wie beim Chili!
Ich beobachte seit geraumer Zeit, wie product placement dabei ist interessante Foren zu zerstören. Produkte wie diesen Sahneersatz, dessen Markennamen ich hier nicht verwenden möchte um juristische Schwierigkeiten zu vermeiden, verwendet doch kein Koch, der auch nur ein bisschen auf Qualität achtet. Überflüssige Inhaltsstoffe, überteuerter Preis, unnötige Verpackung – schlicht eine miese Kopie eines preisgünstigeren und besseren Naturproduktes.
Zu den Inhaltsstoffen: Wasser, Magermilch, pflanzliches Fett gehärtet, pflanzliches Fett, Buttermilchpulver, Milchzucker, Emulgator Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Stabilisatoren: Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl und Carrageen, Aroma und Farbstoffe Carotin.
Habt ihr das Rezept vom Nahrungsmittelkonzern gesponsert bekommen – oder warum macht ihr sowas?
Aroma, Farbe und Emulgatoren – ich wünsche guten Appetit!
Danke für deinen Kommentar. Es steht dir natürlich frei a) das Rezept nachzukochen und wenn, b) die Zutaten nach deiner Wahl abzuändern.
Das Ursprungsrezept stammt aus dem genannten Kochbuch. Wir haben nur die Sahne ausgetauscht.