Ein Leibgericht: Pasta mit Tomaten-Weißwein-Sauce

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Während unserer WG-Zeit und zu Beginn unserer Kochleidenschaft waren Fix-und-Fertig-Tüten fester Bestandteil in unseren Speisen und hatten auch über lange Zeit einen festen Platz auf unseren Einkaufszettel. Zur damaligen Zeit waren diese Tüten in unseren Augen voll mit Zauberei; Tüte auf Geschmack rein. Heute ist das für uns unbegreiflich, wissen das es anders ist und finden Tütenkram alles andere als schmackhaft. Gerade dann, wenn wir eines unserer Lieblingsgerichte zubereiten, welches aus drei ziemlich einfachen Hauptzutaten besteht; Flusskrebse, Krabben oder Garnelen, Weißwein und Tomatenmark. Für einen runden Geschmack sorgen ein paar frische Gewürze und Kräuter, sowie ein Schuss Sahne.

Dieses Gericht hat neben dem geschmacklichen Wahnsinn noch eine andere, besondere Bedeutung; Es ist einfach so entstanden – ohne Rezept, einfach aus unserer Kreativität und Vorstellungen entsprungen. Gut, dieses Gericht ist besonders kreativ oder anspruchsvoll, aber es gibt einem ein unglaublich gutes Gefühl, wenn man weiß, “es ist unser Ding”. Das ist ein Beweis dafür, das man kochen und sinnvolle Zutaten kombinieren kann – was vermessen klingen mag.

Den absoluten Höhepunkt erreicht dieses Gericht durch zarte, selbstgemachte Gnocchi! Probiert es aus.

Da wir bislang noch nicht die Gelegenheit ergriffen haben, dieses Rezept an unseren Gästen auszuprobieren, möchten wir zum Nachkochen anregen: Jedes eingeschickte Foto an thally at kochen-mit-liebe punkt de werden wir in diesem Beitrag unten anhängen!

Viel Spaß und guten Appetit!

Zutaten
für ca. 2 Personen

  • ca. ½ Flasche Weißwein (halbtrocken, fruchtig)
  • 2 El Tomatenmark
  • 150 gr. Krabben, Garnelen oder Flusskrebse
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 gewiegte Schalotte
  • 100 ml Sahne
  • ¼ Bund gehackter Basilikum
  • Olivenöl, Zucker, Salz & Pfeffer
  • 300 gr. Gnoochi oder Pasta (beliebige Sorte)

1 Die Schalotte in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl andünsten und leicht anrösten. Anschließend eine Prise Zucker drüber rieseln und kurz karamellisieren lassen. Das Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren und mit anrösten. Hierbei entstehen wunderbare Röstaromen, die dem Essen einen unglaublichen Kick geben.

Achtung: Man sollte es nicht übertreiben, denn wenn es beim Kochen so richtig köstlich duftet, ist die Schreckens-Chemikalie Acrylamid nicht weit. Zudem entstehen schnell Bitterstoffe, wenn es zu lange röstet oder karamellisiert – die mögen wir gar nicht.

2 Den Thymianzweig und einen Teil des Basilikum hinzugeben und nach und nach den Weißwein in großen Schlücken eingießen, verrühren und einkochen lassen. Achtet darauf, wie herrlich jetzt schon alles duftet.

3 Erst die Hälfte der Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wem das jetzt noch zu säuerlich ist, der gibt den Rest der Sahne hinzu und/oder gibt noch etwas Zucker hinzu.

4 Die Krabben, Garnelen und/oder Flusskrebse hinzugeben und das ganze 5 Minuten ziehen lassen. Das wäre der perfekte Zeitpunkt, um die Gnocchi in das kochende Salzwasser zu geben und zusammen mit der Sauce und dem restlichen Basilikum anrichten.

Wir freuen uns auf eure Kommentare.

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3 Kommentare

  1. Erstellt am 11. Dezember 2009 um 18:30 | Permanent-Link

    Sehr lecker! Ich kann mir den Geschmack dieses Gerichtes sehr gut vorstellen, da ich ein ganz ähnliches habe. Die einfachen Sachen sind oft die besten.

  2. Admin
    Erstellt am 12. Januar 2010 um 17:19 | Permanent-Link

    the best things in life are for free – na ja fast – Mein Tip: Statt Tomatenmark -> frische Tomaten einkochen.

  3. Erstellt am 13. Januar 2010 um 21:38 | Permanent-Link

    Warum? Tomatenmark ist doch viel intensiver, da es ein Konzentrat ist. Außerdem sorgt es für die Sämigkeit der Sauce…?!?!?

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