Heute ist ein cooler Tag! Seit Tagen fiebern wir ich darauf hin, dass es endlich Wochenende ist. Im Vorfeld haben wir habe ich intensiv recherchiert; Wie grillt man indirekt bei Niedrigtemperatur ein gutes Stück dicke Rippe vom Schwein? Wir haben Ich habe eine ziemlich dicke Rippe dicke Lippe riskiert; Vor meinen Arbeitskollegen habe ich geprallt: “Am Wochenende wird das Wetter perfekt, um den ganzen Tag auf den Balkon zu sitzen und bei Weizenbier und Co schön gemütlich eine saftiges Stück dicke Rippe zu grillen! Indirekt, 4 Stunden bei 120 Grad”! Die Antwort eines Kollegen lautete: “Ja ja, und dann erzählt er noch rotzfrech er hätte gegrillt!”. Gut. So einfach ist das echt nicht…
Die Recherche ergab, das ein Stück dicke Rippe bei 110 – 130 Grad ca. 3 – 4 Stunden indirekt im Grill garen muss. O-K-A-Y! Das wird schon klappen. Ne, sorry! Was sich einfach anhört ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst – vor allem wenn es zum ersten Mal ausprobiert wird. Die erste Schwierigkeit besteht darin, den Grill EXAKT auf 130 Grad vorzuheizen! HAHAHA! Ohne Erfahrung hat man hier keine Chance. Wir hatten zu beginn sagenhafte 240 Grad im Grill! 130 wäre das Ziel gewesen. Nach einer weiteren Stunde später, in der die Kohle gut durchgezogen ist, waren es noch 140 Grad. Perfekt, Räuchersticks und dicke Rippe auf den Grill.
Die nächste Herausforderung besteht darin, die Temperatur von 110 – 130 Grad zu halten. Und auch hier gibt es keine Richtwerte. “Wie viele Stücke Kohle legt man nun nach? Zehn, Zwanzig, hmm?” Keine Ahnung. Wir haben es mit neun pro Seite versucht und die Temperatur stieg nach einer halben Stunde auf 160 Grad. Zuviel! Also heißt es Lüftungsschlitze zu. Auf und zu. Temperatur beobachten. Wieder regulieren – und das über Stunden! Das einzige Erfolgerlebnis: Es duftet wunderbar!
Am Ende lag die dicke Rippe gute 3 1/2 Stunden bei indirekter Hitze im Kugelgrill und hatte eine Kerntemperatur von 80 Grad. Beim aufschneiden Spritze der Saft nur so raus und es duftete einfach herrlich. Es war aber einfach eine Spur zuuu durch.
1 Also; Besorgt euch beim Metzger ein dicke Stück Rippe vom Schwein. 1 Kilo für 2 – 3 Personen reicht. Bei 2 hungrigen Kerlen kann hierbei jedoch extremer Futterneid entstehen. Wir haben unser Stück mit einem Rub eingerieben und 24 Stunden lang ziehen lassen. Ein Rub ist eine Gewürzmischung. Es gibt unzählig viele und unzählig viele Rezepte dazu – einfach mal googlen.
2 Den Kugelgrill für das indirekte grillen vorbereiten. Damit die ganze Sache nicht zuuuu heiß wird, schlagen wir 10 – 15 Stück Briketts pro Seite vor. Diese sollten zudem SEHR GUT durchgeglüht sein, bevor der Deckel auf den Grill kommt. Hinweis: Wie gesagt, das ist keine Wissenschaft sondern eine Kunst! Beim nächsten Mal würde ich es allerdings mit Holzkohle versuchen – Diese brennt schneller durch, wird nicht zuuu heiß und läßt sich somit vermutlich leichter kontrollieren.
3 Wenn die Temperatur erreicht ist, dann legt das schöne Stück Fleisch mittig auf den Grill. Deckel drauf und stündlich die Kerntemperatur kontrollieren. Natürlich auch regelmäßig die Grillinnentemperatur kontrollieren und stündlich pro Seite 5 Stück Kohle nachlegen, wenn es die Situation erfordert.
Nach dem Aufschneiden gibt es leider keine Fotos.
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5 Kommentare
Mmmm! Das sieht soooo lecker aus! Will unbedingt probieren! :)
Sooo lange nicht mehr aktualisiert? Wie schade! Tine und Thally, kommt bitte zurück! :D
Huch? So lange waren wir schon nicht mehr hier? Wahnsinn… nun… wir fahren jetzt erstmal nach Borkum über das Wochenende!
Hallo Ihr 2,
Ich bin euch ein Fan des indirektren Grillens ;-)
Mein absoluter Rekord war eine 3KG Rinderhüfte auf einem Onetouch Gold ;-)
Immer wieder nachmainiert, und nach 4 (vier) Stunden war der genau passend ( Kerntemp: 70Grad )
Es kamen ca. 0,5 Liter Saft aus dem Fleisch…….herrlich!
GRüsse
Leider ist ja die Grillsaison jetzt vorbei, da kommt doch so ein “Indoor-Grillrezept” wie gerufen! Die Fotos sehen total lecker aus! Werde mich am Wochenende mal ans probieren machen, Feedback gibt es dann! Lg