Rübli-Kekse: Naschen ohne Reue

Rübli-Kekse
Rübli-Kekse

Naschen ohne Reue. Damit haben wahrscheinlich tausende Diät-Bestseller, Kochbücher und selbsternannte Ernährungsgurus bereits geworben und die vermeintlich perfekte Formel zum besten gegeben. Gerade in der Vorweihnachtszeit wird man nämlich an allen Ecken und Enden mit süßen Leckereien konfrontiert und man kann sich den Versuchungen mit Zimt, Zucker und Schokolade nur schwer entziehen. Dass es aber auch gesund geht, zeigen die Rübli-Kekse, die ich euch hier vorstelle.  Continue reading „Rübli-Kekse: Naschen ohne Reue“

The Black Vegan

The Black Vegan © Kochen mit Liebe/Christian Schröter
The Black Vegan © Kochen mit Liebe/Christian Schröter

The Black Vegan – Der schwarze Veganer. Was klingt wie eine verbale Entgleisung von Schwiegermutters Liebling und Mr. Föhnwelle Donald Trump ist keine solche. Aber ein veganer Burger, der auch noch schwarz ist? Auch das kommt im Weltbild vom hoffentlich nie US-Präsident werdenden weltweit zuständigen Migrationsbeauftragten mit Sicherheit nicht vor. Vielmehr dürfte er sich innerlich schon auf gemeinsame Ausritte mit Wladimir P. freuen, bei dem Tiger mit bloßen Händen gejagt und das rohe Fleisch bis auf die Knochen abgenagt wird. Dabei täte ihm ein Blick über Großmutters Suppenteller hinaus vielleicht sogar ganz gut? Oder dem seiner mexikanischen Haushälterin… Continue reading „The Black Vegan“

Ein Wintermärchen in Apfel-Amaretto

Ein Wintermärchen in Apfel-Amaretto
Ein Wintermärchen in Apfel-Amaretto

Juhu, es schneit! Ich habe ja eine Schwäche für Schnee…Nicht für den nassen Matsch, mit welchem wir diesen Winter über immer mal wieder zu kämpfen hatten, sondern für die dicken weißen Flocken, die liegenbleiben. Gibt es etwas Schöneres, als sich abends mit der flauschigen Decke auf das Sofa zu kuscheln und dem wilden Schneetreiben draußen zuzusehen? Und startet man nicht gleich viel energiegeladener in den Tag, wenn man am nächsten Morgen aus dem Haus geht, die kalte, frische Luft einem um die Nase zieht und die strahlende Sonne die weißen, dicken Berge von Schnee, welche sämtliche Autos und Straßen bedecken, zum Glitzern bringt?

Zugegeben, die Realität sah diesen Winter wirklich anders aus, nichtsdestotrotz darf man ja ein wenig träumen. Und wenn Mutter Natur uns das Wintermärchen nicht beschert, backen wir es uns einfach selber! Und kuscheln uns danach aufs Sofa. Ohne dicke, weiße Flocken, die liegenbleiben. Mit flauschiger Decke, heißer Schokolade und frischen Apfel-Amaretto Cupcakes bewaffnet. Und schauen dem nassen Schneematschtreiben da draußen zu.

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Smooth durch den Winter

Smooth durch den Winter © Kochen mit Liebe/Christian Schröter
Smooth durch den Winter © Kochen mit Liebe/Christian Schröter

Zugegeben, so richtig Winter war das dieses Jahr ja nicht. Irgendwie war und ist es absurd. Der wärmste Dezember, gefolgt vom wärmsten Januar, gefolgt vom wärmsten Februar. Und wenn es dann doch mal schneite, folgten kurz darauf Temperaturen, bei denen man eher an Biergarten als an Schlittschuhlaufen denkt. Nichts richtig Halbes. Und erst recht nichts richtig Ganzes ist das mit diesem Winter.

Und genauso ging es mir mit Smoothies. Seit Jahren hip und trendy. Smoothie-Bars boomen nach wie vor. Die Regale im Supermarkt sind voll mit Smoothies. Und ich gehe dran vorbei, schüttele den Kopf und gratuliere der Industrie, die es geschafft hat, für Obst deutlich mehr verlangen zu können, nur weil es in pürierter Form in einer schicken Verpackung daherkommt. Aber auch zum Selbermachen konnte ich mich nicht überwinden. Bis jetzt! Continue reading „Smooth durch den Winter“

Der perfekte Apfel Crumble

Der perfekte Apfel Crumble
Der perfekte Apfel Crumble

Backen und ich ist ja nicht so recht zur Liebesbeziehung avanchiert. Gar von Perfektion zu reden, ist eigentlich der blanke Hohn. Ok, ab und an findet das blinde Huhn dann doch ein Korn, aber gern machen, werde ich es wohl einfach nie. Wie gut, dass so ein Apfel Crumble mit Backen auch gar nicht soviel zu tun hat. Schwer ist er auch nicht, schnell geht`s auch noch. Und weil er auch noch umwerfend schmeckt, hat auch der Titel durchaus seine Berechtigung.  Continue reading „Der perfekte Apfel Crumble“

Ich glaub, ich seh rot: Gin Basil Smash

Ich glaub, ich seh rot: Gin Basil Smash
Ich glaub, ich seh rot: Gin Basil Smash

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass dem Gin die Gunst der Stunde gehört. Vom Nischengetränk, das er vor ein paar Jahren noch war, hat er sich heute zum Dauerbrenner entwickelt. Und zum Gesprächsthema. „Hast du schon den neuen Gin probiert?“ – „Ist das etwa schon wieder ein deutscher?“ – „Welches Tonic nimmst du denn dazu?“ – „Ist dir das Schweppes nicht zu bitter?“ Fragen über Fragen, die wir alle schon so gehört haben. Denn Gin ist noch gar nicht so lange in aller Munde. Wo früher der altehrwürdige Hendrick`s Gin das Maß der Dinge war, drängen heute andere Marken mehr und mehr in den Vordergrund und der neue Gin-Kenner wagt auch mal neue Experimente statt immer nur ein einfaches Tonic drüber zu kippen. Bestes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist der Gin Basil Smash, der hier in einer roten Variante serviert werden soll.  Continue reading „Ich glaub, ich seh rot: Gin Basil Smash“

Gebackener Fenchel mit Parmaschinken

Gebackener Fenchel mit Parmaschinken
Gebackener Fenchel mit Parmaschinken

Fenchel ist ja eines dieser Gemüsesorten, die man entweder mag oder eben nicht. Ein Dazwischen gibt es nicht. Damit fügt es sich nahtlos in die Reihe anderer Sorten ein, die – sagen wir mal so – als umstritten gelten. Brokkoli (was ich ganz und gar nicht nachvollziehen kann), Schwarzwurzeln (kann ich ein wenig nachvollziehen), rote Beete (kann ich sowas von nachvollziehen) gehören da wohl dazu. Fenchel spielt auch so ein wenig in seiner eigenen Liga. Den Geschmack muss man schon mögen. Ein bisschen Arzneifeeling schwebt da schon immer mit. Aber nicht umsonst wird ihm eine heilende Wirkung nachgesagt. Trotzdem ist es an der Zeit, ihn aus seiner Wenig-Beachtungs-Ecke rauszuholen und ihm etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wie geht das am besten? Indem man ihn direkt in den Mittelpunkt stellt. So wie hier! Continue reading „Gebackener Fenchel mit Parmaschinken“

Gefüllter Butternut-Kürbis mit orientalischem Tupfer

Gefüllter Butternut-Kürbis mit orientalischem Tupfer
Gefüllter Butternut-Kürbis mit orientalischem Tupfer

Bilde ich mir das eigentlich ein oder hat sich in den letzten Jahren die Kürbis-Saison arg nach hinten verlängert? Dass es irgendwann im September, vielleicht sogar schon im August losgeht, ist verständlich, aber doch waren die Früchte in ihren unterschiedlichsten Formen spätestens im November/Dezember aus dem Gemüseregal verschwunden. Aber das hat sich geändert. Nachdem ich die Idee hatte, nochmal was mit Kürbis zu machen, hatte ich die kurze Befürchtung überhaupt keine mehr zu bekommen. Weit gefehlt: In allen Formen und Größen sind sie noch verfügbar. Das liegt augenscheinlich an der langen Lagermöglichkeit. Gerade die Kürbisse aus der Gattung „Moschata“ können bei guten Bedingungen teilweise monatelang gelagert werden. Und zu der Familie gehört auch der Butternut- bzw. Birnenkürbis, der auf den lateinischen Namen Cucurbita moschata hört.

Für sich gesehen, ist er mir ein bisschen zu langweilig (abgesehen von der Form), weswegen er als eigenständige Beilage wohl eher nicht die beste Wahl ist. Daher bekommt das ausgehöhlte Fruchtfleisch einen orientalischen Tupfer verpasst bevor der Rest im Ofen noch überbacken wird. Ab ans Werk! Continue reading „Gefüllter Butternut-Kürbis mit orientalischem Tupfer“

Rosenkohl mit Erdnüssen, Balsamico, Honig und Parmesan

Gebratener Rosenkohl mit Erdnüssen, Balsamico, Honig und Parmesan
Gebratener Rosenkohl mit Erdnüssen, Balsamico, Honig und Parmesan

Seit Jahren geht es mir so, dass ich den Januar irgendwie kaum dazu komme, neue Rezepte zu bloggen. Woran liegt das eigentlich? Koche ich jetzt plötzlich nicht mehr? Stehe ich öfter auf dem Snowboard als in der Küche? Oder warum soll hier sonst pünktlich zum Neujahr kaum was los sein? Nun, beides kann ich verneinen. Ich stehe oft genug hinter dem Herd, wenngleich vielleicht nicht seltener aber doch kürzer als sonst. Mir scheint, und das ist die einzige Erklärung, die mir spontan in den Sinn kommt, es liegt an der alljährlichen Weihnachtsmast. Denn dementsprechend wird der Speiseplan im Januar regelmäßig entschlackt und dann gibt es (leider viel zu oft) eben nur einen Salat, vielleicht was Kurzgebratenes dazu, fertig. Und bei Salaten bin ich zugegebenermaßen derart einfallslos und unkreativ, dass kein Mensch das lesen möchte. Versprochen. Aber jetzt wo die Vorsätze langsam wieder unter den Teppich gekehrt werden, ist auch das ein oder andere neue Rezept zu erwarten. Los geht`s heute mit Rosenkohl. Bäh wird der ein oder andere jetzt denken. Aber um dem gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: So schmeckt er garantiert. Noch ein Versprechen.

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Kabeljau, gebratene Schwarzwurzeln, Petersilienpesto und Kartoffel-Oliven-Püree

Kabeljau, gebratene Schwarzwurzeln, Petersilienpesto und Kartoffel-Oliven-Püree
Kabeljau, gebratene Schwarzwurzeln, Petersilienpesto und Kartoffel-Oliven-Püree

Die Tage sind so kurz wie selten und das ständige Grau schlägt ein wenig auf`s Gemüt. Winterliche Vorfreude will auch nicht aufkommen, dafür ist es dann doch zu warm. Zumindest für den Schnee. Nicht aber für die Schneeglöckchen, die bereits zaghaft erste Blüten ins Rennen schicken. Da sitzt man dann nachmittags also da und stopft sich Spekulatius rein. Ist ja Vorweihnachtszeit, da geht das schon. Bei dem Gedanken an die Völlerei der kommenden Tage wird`s einem dann aber schon ein bisschen anders. Wie wäre es also nochmal mit einer leichten Abwechslung zwischendurch? Daher gibt es heute Kabeljau, dazu gebratene Schwarzwurzeln („das vergessene Gemüse“), ein Pesto aus Petersilie und Kürbiskernen und als Sättigungsbeilage (wenn es die überhaupt braucht) ein Kartoffel-Oliven-Püree.

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