Selbstgemachte Pasta

selbstgemachte Pasta

Das Angebot an italienischen Teigwaren in den Supermärkten ist riesig und fast unüberschaubar: Spaghetti, Pappardelle, Lasagneblätter, Fusilli, Tagliatelle, Rotelle, Tortellini, Penne, Canneloni, Farfalle u. v. m. Dabei gilt die Faustregel: Je dicker die Sauce, desto breiter die Pasta. Und wahre Pasta-Fans können es bestätigen: Selbst gemachte Nudeln schmecken immer noch am besten. Okay, das ist mit relativ erheblichen Mehraufwand verbunden, aber die Mühe wird beim Essen voll und ganz belohnt.

Wir haben schon öfter gehört, dass die Zubereitung des Pasta-Teigs ein Glücksspiel ist – entweder klappt es oder nicht. Die Erfahrung haben wir bislang nicht gemacht. Bis jetzt ist jeder Teig sehr gut geworden und hat hervorragend geschmeckt. Selbst die stets angepriesene “Sauerei” blieb uns erspart. Da wir kernige Nudeln bevorzugen mischen wir Hartweizengries mit Mehl. Generell gilt: pro 100 Gramm 1 Ei.

ca. 60 Minuten (inkl. Ruhezeit) leicht
Zutaten
  • 200 gr. Hartweizengries
  • 200 gr. Weizenmehl (Type 405)
  • 4 Eier (Größe M)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Nudelmaschine, Kuchenrolle

1 In einer Schüssel oder auf der Arbeitsfläche das Mehl mit dem Gries und einer Prise Salz vermischen. Eine Mulde eindrücken und die Eier mit einem EL Öl hineingeben. Mit einer Gabel oder Löffel die Eier mit ein wenig Mehl vom Rand vermischen. Hinweis: Wir messen die Zutaten ziemlich genau ab.

2 Mit dem Knethaken des Mixer die Zutaten so lange kneten, bis sich der Teig zu einer grob-krümmligen Masse verformt hat. Nun die Masse auf einer bemehlten Arbeitsfläche so lange mit den Händen durchkneten, bis er zu einer festen aber elastischen Kugel geworden ist. Er darf nicht mehr kleben und sollte leicht matt sein. Mit einem Tuch zugedeckt ca. 45 Min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

3 Anschließend auf der bemehlten Fläche den Teig mit dem Nudelholz dünn ausrollen (ca. 0,5 cm) und in ca. 10 x 10 cm große Stücke schneiden.

4 Nun mit der Nudelmaschine die Teigstücke walzen. Dabei mit der größten Walzstärke beginnen und von Mal zu Mal verringern, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Die Teigplatten mit etwas Mehl einreiben und kurz (ca. 5 Min.) antrocknen lassen. So wird verhindert, dass der Teig die Nudelmaschine verklebt.

5 Mit dem gewünschten Nudelwalze die Teigplatten durch die Maschine drehen.

6 Um die Pasta richtig zu kochen gilt folgendes: Pro 100 gr. Nudeln 1 Liter Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Pro Liter einen leicht gehäuften TL Salz hinzufügen und die Nudeln hinzugegeben. Ab und zu umrühren. Einen Schuss Öl in das Kochwasser verhindert das Überkochen.

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Anmerkung

Ist etwas Teig übergeblieben? Kein Problem! In Frischhaltefolie eingewickelt und im Kühlschrank aufbewahrt, hält er sich für einige Tage.

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Ein Trackback

  1. Von NuuuuuuuuuDELLLN « Julia KLASS ist KOCH! :-) am 25. Juni 2010 um 11:08

    [...] einmal in den Geschmack selbstgemachter Pasta gekommen ist, schwört darauf und wird es sicherlich jedem empfehlen – bis auf diejenigen, bei [...]

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