Vor dem Holunder, Hut herunter

„Vor dem Holunder, Hut herunter.“ So lautet eine alte Volksweisheit, denn schließlich kann man vom Holunderbusch, der auch als Hollerbusch bekannt ist, gleich zweimal im Jahr ernten. Im späten Frühjahr und mit Beginn des Sommers strahlen ganze Waldränder von den weißen Blütendolden, die einen herrlichen Duft versprühen, wenn man nur in ihre Nähe kommt. Aus ihnen lässt sich wunderbarer Holunderblütensirup gewinnen, der im Sommer eine herrliche Erfrischung zusammen mit kaltem Sprudel bildet. Die Blüten lassen sich außerdem ausbacken und vieles mehr. Das Reifwerden der Früchte gegen Ende des Sommers kündigt in der Regel den Beginn des Herbstes an. Die Büsche hängen nun über und über voll mit den schwarzen Früchten, die sich auch wunderbar verarbeiten lassen. Und diese Zeit ist jetzt gekommen, wenn auch ziemlich früh für dieses Jahr.

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Chili con Carne Reloaded

Nachdem Steffen schonmal ein Chili Con Carne Rezept veröffentlich hat, möchte ich mal nachziehen und mein liebstes Chili preisgeben, welches ich vergangene Woche für acht Personen gekocht habe. Inwiefern das Rezept nah am Original ist, kann ich nicht so recht sagen, da das ähnlich wie mit Bolognese hier so und dort so und da wiederum so ist…

Zu allererst sollte man sich für das Chili viel Zeit nehmen. Denn die braucht es. Und was ganz sinnvoll ist: Hat man  viele Gäste ist es nicht verkehrt, zwei Versionen zu machen. Eine für die, die es nicht ganz so scharf mögen. Und eine für die, die frühmorgens nach dem Aufstehen erstmal in eine Habanero beißen müssen, damit ihnen die Augen nicht wieder zufallen.

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