Lecker, Sprossen!

Ok, ich gebe zu, die Überschrift ist etwas reißerisch und auch ein bisschen unpassend, aber wir leben ja in EHEC-Zeiten und da passt`s ja schon irgendwie.
Um nicht lange um den heißen Brei drumherum zu erzählen, habe ich ein paar interessante Videos gefunden. Es geht darum wie frisches Gemüse aus dem holländischen Gewächshaus zu uns kommt. Recht interessant für alle Hobbygärtner (wie mich) sind auch die restlichen Videos, wenngleich die schauspielerischen Darbietungen ein bisschen albern wirken und leider zu wenig Fakten präsentiert werden… Hat ein bisschen was von Galileo. Ansonsten aber nett gemacht, um dem deutschen Kunden mal näher zu bringen, wo seine Gurke und seine Tomate denn herkommen. Mal schauen, wann Spanien solch eine Imagepflege in Auftrag gibt, die es dank der verfrühten EHEC-Warnungen ja dringend nötig hat.
Ich habe, ehrlich gesagt, Tomaten vom regionalen Händler lieber. Aber das ist freilich Geschmackssache und letztlich natürlich auch eine Frage des Geldbeutels bzw. was denn drin ist. Noch lieber sind mir die aus dem eigenen Garten. Aber diesbezüglich ist man eben zu sehr eingeschränkt. Und nur ein paar Wochen im Jahr mit frischem Gemüse sind doch ein bisschen zu wenig…

Auf den Tisch kommt frischer Fisch…

Nachdem ich vor ein paar Tagen meinem Erquicken schon bei Facebook freien Lauf lassen musste, möchte ich dem ganzen nun auch noch einen ausführlichen Bericht widmen.
Wir haben ab Ende Mai zwölf Tage auf Napoleon`s Exil für 300 Tage, der italienischen Mittelmeerinsel Elba verbracht. Und dabei stand besonders auf meiner Wunschliste ganz oben, direkt im Hafen frischen Fisch zu kaufen und diesen dann auch zuzubereiten. Eben von diesem Wunsch sprach ich noch als wir an einem frühen Abend den Hafen von Marina di Campo besichtigten und tatsächlich trafen wir auf einen Fischer, der sich gerade daran machte, seinen Tag zu beenden. In einer Box mit viel Eis waren noch ein paar Fische erkennbar, von denen wir bis heute nicht genau wissen, was es eigentlich war. Wir sprachen ihn an und einigten uns schnell (mit Händen und Füßen), dass wir gerne welchen haben möchten und so bot er uns drei kräftige Fische, die er am Morgen gefangen hatte, für lächerliche 10 € an. Gesagt, getan. Noch kurz Zutaten kaufen und los ging`s.

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