Frohe Weihnachten…

Das war’s auch schon wieder. Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu und die Feiertage stehen vor der Tür. Festtagsbraten, Knödel, Kartoffeln, Gemüse, deftige Saucen und kalorienschwere Desserts bestimmen in den Weihnachtstagen unsere Hauptmahlzeiten. Heilig Abend werden wir noch daheim in trauter Zweisamkeit verbringen, bevor es in die Heimat zu den Eltern und Geschwistern geht. Ab dann beginnt die hemmungslose Völlerei und endet irgendwann kurz nach Mitternacht am 26.12.2009. Doch sobald sich der erste Stress gelegt hat, beginnt auch schon der nächste. Sylvester wartet ebenfalls draußen vor der Tür und wartet auf den Einlass; Ein 4-Gänge-Menü für 6 Personen mit 6 Köchen. Das wird eine ziemlich anstrengende Herausforderung. Hoffentlich lässt sich der Abend mit vielen tollen Bildern dokumentieren. Der Ausblick auf 2010 verheißt aber dennoch Gutes; Wir werden umziehen. Was auch bedeutet, dass unsere Küche größer wird und wir uns mit neuster Technologie ausstatten; Induktion, selbstreinigender Backofen und und und. Zudem bekommen wir Zuwachs: Ein kleiner wuscheliger Golden-Retriever-Welpe wird ab April unseren Alltag begleiten. Tine hat schon ein Hunde-Back-Buch bestellt. Mal sehen, was das wird.

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Fest! Lasst euch reichlich beschenken und bleibt gesund.

Gnocchi – Gut, einfach & aufwendig

Wie aufwendig sind haus- und handgemachte Gnocchi wirklich? Rechnen wir den zeitlichen Aufwand kurz zusammen; Kartoffeln kochen: 30 Min. (Wobei sich dieser Aufwand echt in Grenzen hält); abgießen, pellen und pressen: 10 Min.; mit Mehl, Ei und Salz vermengen: 10 Min.; 4 Teigwürste rollen und Gnocchi schneiden und kochen: 10 Min.. Macht summa summarum: 60 Min. Klar, im Verhältnis zu; Wasser kochen, Tüte auf, Gnocchi rein und kochen: 10 Min. – sehr aufwendig. Aber vergleicht man hier nicht Äpfel mit Birnen? Gnocchi aus der eigenen Herstellung sind einfach unschlagbar – und gar nicht so schwer. Wir zeigen, wie es geht.

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Küchennotizen: Dinner for two

Unser erstes Dinner war ein voller Erfolg. Auch wenn es nicht dem typischen Klischee entsprach; Es gab nicht drei Gänge, das Ambiente entsprach dem einer Studenten-WG-Küche, welches mit ein, zwei Kerzen aufgepuscht wurde und der Wein stammte vom Discounter. Erfolgreich aber deshalb, weil unzählig viele gemeinsame Dinner im Kerzenschein folgten und die Beziehung mittlerweile mehr als 5 Jahre hält. Mit den heutigen Küchennotizen wollen wir unsere Erfahrung und Ergebnisse aus der Recherche der letzten Stunden teilen. Wir finden, ein „Dinner for two“ ist eine umfangreichen Küchennotiz Wert, da ein solches Abendessen im angemessen Ambiente viel bewirken kann: Es kann zwei Menschen zusammenführen oder wieder näher zusammenbringen. Es eignet sich um einfach „Danke“ für eine wunderbare Zeit zu sagen oder einfach den Menschen, den man liebt und bewundert zu beglücken.

Impressionen

Los geht’s mit einigen tollen Bildern aus unseren Flickr-Favouriten, die wir in den letzten Tagen gefunden haben. Sie sollen anregen, Ideenspender sein und die Lust an ein „Dinner für Zwei“ wecken.

Day 143 14 Feb (Dinner For Two) by SmileywtRomantic Intersections by IlanBreslerdinner with the crew by kestra_400Dinner Table is Set by John MartinezDinner at Tetsuya’s by K&SDinner for two. by Seattle Photographer ~ Jackie Baisa (Donnelly)Dinner and Bokeh by Inside_manDinner Cruise by /\ltusChristmas Dinner by blaumondMy dinner tonight: Yakisoba by gullevekDinner for One by dave.carswellWaiting for Dinner by Glenn Loos-AustinDinner Jan 29th, 2008 by LynnInSingaporeDinner Jan 6, 2008 by LynnInSingaporeJapanese Dinner #1 by photojennicRomantic dinner by Katarina 2353Dinner on the Terrace by Harris GraberThanksgiving dinner, sans turkey by ilmungoDINNER'S READY! by kimicondinner for two by manitoonLate Dinner - Veal by nicknamemiketPurple Birthday Dinner by Tastefully Entertainingdinner at eight:  318/365 by toomanytribblesWhat's for dinner, tonight? by Shay AaronWednesday Night Dinner by hello_winnieDinner time in the beach by scene*sOne for you – one for me by maurice flowerCrab dinner – it’s just to grab a half! by maurice flower

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Ein Leibgericht: Pasta mit Tomaten-Weißwein-Sauce

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Während unserer WG-Zeit und zu Beginn unserer Kochleidenschaft waren Fix-und-Fertig-Tüten fester Bestandteil in unseren Speisen und hatten auch über lange Zeit einen festen Platz auf unseren Einkaufszettel. Zur damaligen Zeit waren diese Tüten in unseren Augen voll mit Zauberei; Tüte auf Geschmack rein. Heute ist das für uns unbegreiflich, wissen das es anders ist und finden Tütenkram alles andere als schmackhaft. Gerade dann, wenn wir eines unserer Lieblingsgerichte zubereiten, welches aus drei ziemlich einfachen Hauptzutaten besteht; Flusskrebse, Krabben oder Garnelen, Weißwein und Tomatenmark. Für einen runden Geschmack sorgen ein paar frische Gewürze und Kräuter, sowie ein Schuss Sahne.

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Kaisersemmel

Als wir im Juni diesen Jahres in einem New-Yorker-Supermarkt unser allmorgendliches Frühstück zusammenstellten und vor den Backwaren standen, nahmen wir ein paar Kaiser-Rolls aus der Auslage und fragten uns, wie man diese typische Form bloß hinbekommt. Die Oberfläche sieht nicht eingeritzt aus, sondern eher „gefaltet“ oder „geknotet“. Der Gedanke an diese „Kaiser-Rolls“ holte uns dieses Wochenende wieder ein und haben Google befragt. Dabei sind wir auf eine nicht unbekannte Seite gestoßen. Bei Chili und Ciabatta haben wir dieses Rezept und diese tolle Anleitung gefunden.

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Vor dem Knoten des Semmelteig braucht man wirklich nicht zurückschrecken – und schon gar nicht vor dem Rezept. Das erste handgeschlagene Semmel gelingt noch mühselig, aber nach dem zweiten oder dritten Mal läuft das wie geschmiert. Die ersten sehen Semmel zwar etwas komisch aus, aber die konnten wir nachher kaum noch von den anderen unterscheiden.
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Alles neu!

In den letzten Jahren hat sich das Design dieses Kochblogs mit dem heutigen Tag zum 4. Mal geändert. Nachdem wir nach die letzte Layout-Änderung still und heimlich vollzogen haben, möchten wir diesmal das neue Layout mit wenigen Worten begleiten.

Mit diesem Design sind wir vom Grundansatz wieder zu dem zurückgekehrt, welches wir noch vor wenigen Monaten über eine ziemlich lange Zeit online hatten. Natürlich sind wir den beiden Comic-Figuren im Kopfbereich treu geblieben, da sie zum einen uns verkörpern und zum anderen den wesentlich Stil dieser Seite prägen. Zudem erhält der Hintergrund des Kopfbereiches ein wechselndes und thematisch zur Saison/Jahreszeit passendes Bild.

Wieder Einzug erhalten hat rechts neben dem Kopfbereich das Flickr-RSS. Die Bilder daraus stammen aus unseren letzten Flickr-Favouriten. Diese Favouriten sind nun ein wesentlicher Bestandteil dieser Seite und erhalten in den folgenden Beiträgen der Serie Küchennotizen einen festen Platz. Eine weitere nennenswerte Änderung ist die farbliche Kennzeichnung der einzelnen Beiträge in der Überschrift. Die farbliche Hinterlegung ist mit der Farbe der jeweiligen Kategorie übereinstimmend; Rezepte = Rot, Kochbücher = Pink, Küchennotizen = Blau u.s.w.
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Mach’s nochmal: Steaks!

Gut, wir sind in den knappen 4 Jahren unseres Koch-und-Blog-Schreibling-Daseins nicht gerade die fleißigsten, was das Ablichten, Entwickeln und Beschreiben unserer Speisen angeht. Doch rein hypothetisch betrachtet – wenn dem so wäre, dann würden Rezepte mit dem Schlagwort „Steak“ schätzungsweise gute 50% des gesamten Angebots auf diesen Seiten ausmachen. Das wir ziemlich oft Steaks essen, hat aber auch einen plausiblen Grund; Wie an der einen oder anderen Stelle schon erklärt, ist es gar nicht sooo schwer und für nach einem langen, stressigen Arbeitstag genau das Richtige.

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Das einzige was sich bei Steaks recht schwierig gestaltet, ist eine passende Beilage zu finden. Heute war es allerdings andersrum: Wir hatten die Beilage schon im Kopf und somit fiel die Entscheidung leicht: Heute gibt es Steaks! Mit Rucola-Tomaten-Salat und geschmorten Zwiebeln.
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